Zwergkiefer entnadeln

Sep 21

Nachdem meine kleine Zwergkiefer nun seit 2014 ungehindert wachsen durfte, war es Zeit mal wieder die Nadeln auszulichten.
Hier jedoch erst mal als Erinnerung der bisherige Werdegang von 2010 bis 2014:


Alle Bilder der Entwicklung sind hier zu finden: Kieferentwicklung

Vor dem Schnitt:

Die kleine Kiefer war so dicht geworden, das das Licht nicht mehr bis an die Äste im inneren  kommen konnte und die Gefahr bestand das kleinere Äste absterben und die bisherige sehr gute  Rückknospung für die Katz war.  Also habe ich wie vor 2 Jahren alle Nadeln, bis auf die diesjährigen, mit einer Schere entfernt. Viele ziehen hier das „zupfen“ der Nadeln vor, aber ich „zupfe“ prinzipiell nicht mehr, da dadurch die Gefahr besteht kleine Knospen die bereits angelegt sind zu zerstören. Durch das scheiden der Nadeln besteht diese Gefahr nicht und die kurzen Nadelstummel fallen innerhalb kürzester Zeit von alleine ab.
Hier der 1nstündige Vorgang zusammengefasst auf 1 Minute.

Nach dem Schnitt:


Nun darf die Kiefer bis zum Frühjahr die Umstellung von viel Grünmasse auf wenig Grünmasse durchmachen und wird dann komplett durch gedrahtet.
Dann natürlich hier mehr darüber.

Bäume ins Winterquartier

Nov 16
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Da das Winterquartier fertig war und die Temperaturen Nachts nun doch schon an die 0 Grad gehen und die ersten Nachtfröste auftreten habe ich alle Bonsai und soweit Platz war auch Stecklinge und Jungpflanzen, ins Winterquartier verbracht.

Die Bäume kommen mit der Schale einzeln in meine mit Blättern gefüllte Grube und werden dann mit Blättern rundherum gepolstert. Dann wird der nächste Baum an an diesen gestellt und auch dieser wird wieder mit Blättern rundherum gepolstert. Sobald eine Reihe fertig ist wird die Oberfläche noch mit einer dickeren Schicht Erde abgedeckt. So fülle ich dann nach und nach die Grube, bis alle Bäume gut verpackt in dieser stehen. Am Schluss wird der gesamte Bereich  nochmal gut bewässert und dann kann der Winter kommen.

Vorbereitung des Winterquartieres

Nov 08

Anfang November war es wieder soweit, ans Überwintern bzw. an den Winterschutz meiner Bonsai zu denken.
Da ich meine Bäume nun seit diversen Jahren erfolgreich im eingegrabenen  Zustand überwintere hab ich auch dieses Jahr wieder eine große Grube mit ca. 30cm bis 40cm tiefe in unserem Gemüsebeet gegraben.
Dieses wurde dann wieder mit trockenen Ahorn- und Buchenblättern zu gut 2/3 gefüllt und ist somit fertig für die Bonsai.

Herbstarbeit 2ter Teil

Nov 09

So langsam geht es weiter und gestern kamen nun die ersten Bäume in das vorbereitete Winterquartier. Jeder Baum wurde in ein Blätter-Erde-Gemisch gepackt und die Erdoberfläche mit einer Schicht Blätter abgedeckt, dann noch eine Schicht Erde und dann nochmal  Blätter oben drauf. So wurde ein Baum nach dem anderen in das Winterquartier getan und nun fehlen nur noch die ganz großen Bäume und die kleinen Stecklinge. Diese folgen dann in den nächsten Tagen.

Winterquartier und Herbstarbeit

Nov 06
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Nun wird es also doch noch Winter

Nachdem nun die Temperaturen Nachts anfangen zu sinken, das Laub  von den Bäumen zum größten Teil abgefallen ist und wir mittlerweile Anfang November haben, habe ich angefangen das Winterquartier für meine Outdoors fertig zu stellen.

Da mir kein Gewächshaus, Kalthaus oder ähnliches zur Verfügung steht, werden meine Bäume wie jedes Jahr im Garten eingegraben und mit dieser Methode ist mir in den letzten Jahren, eigentlich schon Jahrzehnten, im Winter kein Baum verloren gegangen.

Ich grabe eine Grube von ca. 30 bis 40cm tiefe und ca. 5x4m Größe.
Dieses wird dann zuerst mit Ahorn Laub befüllt und für ein paar Tage stehen gelassen,
damit sich genug Feuchtigkeit im Laub sammeln kann. Sollte es mal nicht regnen in dieser Zeit wird halt bewässert.
Einen kleinen Einblick bietet dieses kurze Video und beweist damit das Bonsai auch in körperliche Arbeit ausarten kann:

Nächstes Wochenende kommen dann die Bäume in diese Grube und werden mit einer Mischung von Erde und Blättern eingepackt.  Ich stopfe die Zwischenräume zwischen den Schalen mit dieser Mischung aus und bedecke danach die gesamte Oberfläche der Bäume ebenfalls mit dieser Mischung. So eingepackt haben die Bäume genug Feuchtigkeit und sind vor Bodenfrost relativ gut geschützt.
Das ganze macht zwar relativ viel Arbeit, aber dafür bin ich mir sicher das die Bäume gut durch den Winter kommen und ich muss mich kaum um sie kümmern.
Gießen musste ich in den letzten Jahren eigentlich nie.

Der Winter kann kommen

Heiko